Die Blutegeltherapie gehört zu den  ausleitenden Heilverfahren. Hierbei steht die Beseitigung von lokalen Fülle, Stauungs- und Schmerzzuständen aufgrund eines Ödems und entzündlicher Prozesse im Vordergrund.

An der Hautoberfläche angesetzte Blutegel (Hirudo medicinalis officinalis) erreichen einen Abfluss von Blut und Lymphe. Zusätzlich werden durch die im Blutegelspeichel enthaltenen speziellen antiphlogistischen (entzündungshemmend) und analgetischen (schmerzlindernd) Substanzen das Bindegewebs-milieu verbessert.

 

Hauptindikationen:

Erkrankungen des Bewegungsapparats: Arthrose, rheumatoide Artritis, Tennis-/Golfellenbogen ... 

Venöse Erkrankungen: akute Thrombophlebitis (Venenent-zündung), variköser Symptomenkomplex (Krampfadern), postthrombotisches Syndrom (mit begleitenden Stauungs-schmerzen)

 

Sonstige Indikationen: Herpes Zoster (Gürtelrose), akute und chronische Otitis media (Mittelohrentzündung), bei erhöhtem Hämatokrit (Blutfülle), akuter Gichtanfall, Hämochromatose (als Aderlass), Wundheilungsstörungen durch postoperativen Lymp- und venösen Rückstau in der Traumatologie (z.B. Handchi-rurgie) und plastischen Chirurgie.

Blutegel beim Saugakt


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Dr.med.Claudia Tuchscherer

prakt. Ärztin-Rettungsmedizin

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